Werkzeug: Der Test für Rich-Suchergebnisse von Google

Grafik der Ratgeber-Reihe Werkzeug mit einem Schraubenschlüssel und dem Logo von Ingenius Agency

Der Test für Rich-Suchergebnisse zeigt, ob Google die strukturierten Daten einer Seite lesen kann und für welche erweiterten Suchergebnisse sie in Frage kommen. Im Englischen heißt das Werkzeug Rich Results Test. Sie prüfen damit eine Adresse oder ein Stück Code, das Ergebnis liegt nach kurzer Zeit vor.

Strukturierte Daten sind eine genormte Beschreibung im Code der Seite, die Besucher nicht sehen. Google erfährt daraus, was auf der Seite steht: Name und Adresse des Betriebs, Telefonnummer, Öffnungszeiten oder ein Termin. Google empfiehlt dafür das Format JSON-LD. Bei WordPress erzeugen es meist das Theme oder ein SEO-Plugin.

Aus solchen Angaben können erweiterte Suchergebnisse entstehen, etwa Preis und Bewertung bei einem Produkt oder Datum und Ort bei einer Veranstaltung.

So prüfen Sie eine Seite

  1. Öffnen Sie den Test für Rich-Suchergebnisse.
  2. Tragen Sie im Reiter „URL“ die vollständige Adresse ein und klicken Sie auf „URL testen“. Die Seite muss öffentlich erreichbar sein, hinter einem Passwort kann der Test nichts prüfen.
  3. Unter „Testen mit“ ist das Google-Prüftool für Smartphones eingestellt. Lassen Sie es dabei, denn Google erfasst Seiten für die Suche in der Regel mit dem Smartphone-Crawler.
  4. Für Code, der noch nicht online ist, wechseln Sie in den Reiter „Code“, fügen ihn ein und klicken auf „Code testen“.

So lesen Sie das Ergebnis

Oben fasst der Test zusammen, was er gefunden hat, etwa „2 gültige Elemente erkannt“ oder „Keine Elemente erkannt“. Darunter steht jede erkannte Art strukturierter Daten. Ein Klick darauf öffnet die einzelnen Felder mit ihrem Inhalt.

Prüfen Sie dort, ob die Angaben stimmen. Warnungen betreffen meist empfohlene Felder, die fehlen. Das Element bleibt trotzdem gültig. Fehler betreffen Pflichtangaben oder falsche Formate, und ein Element mit Fehler kommt für erweiterte Suchergebnisse nicht in Frage.

FAQ-Ausklapper gibt es nicht mehr

Viele Websites zeichnen ihre häufigen Fragen als FAQ aus, manche SEO-Plugins tun das automatisch. Früher erschienen solche Fragen in den Suchergebnissen zum Aufklappen. Seit 2023 zeigte Google sie nur noch für bekannte, maßgebliche Websites von Behörden und aus dem Gesundheitsbereich. Seit dem 7. Mai 2026 erscheinen sie laut Google überhaupt nicht mehr.

Ein Betrieb sollte von FAQ-Auszeichnungen also keine Ausklapper in der Suche erwarten. Für Leser bleibt ein Abschnitt mit häufigen Fragen trotzdem nützlich, auch wir setzen ihn weiter ein.

Angaben zum Betrieb bleiben sinnvoll

Anders sieht es bei den strukturierten Daten für lokale Unternehmen aus, im Code LocalBusiness genannt. Sie beschreiben Name, Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten. Als mögliche Anzeigeorte nennt Google das Knowledge Panel, also den Infokasten zu einem Betrieb in der Suche, und Google Maps. Achten Sie darauf, dass dort dieselben Daten stehen wie in Ihrem Google-Unternehmensprofil.

Eigene Sternebewertungen sind in diesen Daten fehl am Platz. Bewertungen empfiehlt Google dort nur für Seiten, die Bewertungen über andere Betriebe sammeln.

Wo der Test aufhört

  • Ein gültiges Ergebnis ist keine Zusage. Google sagt ausdrücklich nicht zu, dass die Seite so in der Suche erscheint.
  • Der Test prüft die Form, nicht den Inhalt. Stehen im Code veraltete Öffnungszeiten, meldet er keinen Fehler.
  • Er kennt nur Ergebnistypen, die Google unterstützt. Für alle übrigen Angaben nach schema.org gibt es den Schema Markup Validator.
  • Er prüft eine Adresse auf einmal. Den Überblick über die ganze Website geben die Berichte in der Google Search Console.

Womit Sie anfangen

Testen Sie Ihre Startseite und die Seite mit Ihren Kontaktdaten. Stimmen die Angaben zum Betrieb, ist der Kern erledigt. Wie wir Websites für die Suche aufbereiten, lesen Sie auf unserer Seite zur Suchmaschinenoptimierung. Passt im Test etwas nicht zusammen, schreiben Sie uns, dann schauen wir gemeinsam auf das Ergebnis.

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Redaktion Ingenius Agency

Die Redaktion der Ingenius Agency schreibt über Webdesign, SEO und Online-Marketing für kleine und mittlere Unternehmen in Essen und im Ruhrgebiet.